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Leitfaden für die interne Layoutplanung globaler Standard-Rechenzentren: Warm-/Kaltgänge, Energieversorgungsräume, Batterieräume, Brandschutzzonen und NOC-Trennwände

(1) Lageplan des Rechenzentrums

Einleitung

Nach der Standortwahl ist die interne Funktionszonierung der zentrale Schritt zum Aufbau eines stabilen, PUE-armen und konformen Rechenzentrums für globale Betreiber, unternehmenseigene IDCs und Edge-Computing-Hubs. Basierend auf den internationalen Standards TIA-942 und ISO/IEC 22237 stellen wir universelle Partitionierungsschemata für Südostasien, den Nahen Osten, Afrika, Europa und Amerika bereit. Diese umfassen die Bereiche Wärmeplanung, Notstromversorgung, Brandschutz und 24/7-Überwachung und helfen unseren Kunden, Layoutfehler zu vermeiden und die Betriebskosten langfristig zu senken.

Hauptteil

1. Serverraum: Standardmäßige Trennung von Warm- und Kaltgängen

Der IT-White-Space ist die zentrale Rechenzone, in der die universelle Rack-Anordnung Rücken an Rücken verwendet wird, um unabhängige Kalt- und Warmgänge zu bilden – das weltweit anerkannteste Kühllayout.

Kaltgang: Vorderseite der Serverracks, Zufuhr von Kaltluft durch CRAC/CRAH-Einheiten; eine vollständige Kaltgangeinhausung wird für Szenarien mit mittlerer Dichte von 5–12 kW pro Rack empfohlen, die in kleinen und mittleren IDCs in Südostasien und Afrika weit verbreitet sind.

Heißgang: Rückseite der Racks, konzentriert die heiße Abluft zurück zur Kühlausrüstung; die Einhausung des Heißgangs wird für KI-Hochdichte-Racks über 15 kW bevorzugt und eignet sich für große Rechenzentren in Europa und dem Nahen Osten, die einen extrem niedrigen PUE-Wert anstreben.

Global einheitliche Spezifikation: Mindestgangbreite 1,2 m, Doppelbodenhöhe 600 mm für Unterflur-Luftzufuhr und Kabelführung; 30 % Freiraum für zukünftige Servererweiterungen reservieren.

Anpassungstipp: Für Regionen mit hohen Temperaturen und hoher Luftfeuchtigkeit wie Malaysia und Indonesien sollten luftdichte Trennwände angebracht werden, um einen Rückstrom heißer Luft zu verhindern und den Kühlenergieverbrauch um mehr als 25 % zu senken.

2. Hoch- und Niederspannungsverteilungsraum (Grauzonen-Kernzone)

Unabhängige Stromversorgungszone, durch Brandschutzwände vom Serverraum getrennt, zentrale Anordnung von Hochspannungsschaltanlagen, Transformator, Hauptverteiler, USV-Hauptrechner und RPP-Fernstromverteilern.

Aufteilungsregel: Hochspannungseingangsbereich ganz außen, Niederspannungsverteilung und USV-Hauptgerät in der Nähe des Batterieraums, Kabellänge verkürzen, um Leistungsverluste zu reduzieren.

Globaler Sicherheitsstandard: Brandschutzwand der Klasse A, unabhängige Abluftanlage, Leckageerkennungssensoren, Not-Aus-Taster außerhalb des Raumes.

Redundanzdesign, das weltweit anwendbar ist: Duale Netzstromversorgung + N+1/2N USV-Architektur, angepasst an die Netzinstabilitätsbedingungen in Afrika und Südostasien; reservierter Platz für Schaltschränke zur Anbindung des Dieselgenerators.

3. Unabhängiger Batterieraum (obligatorisch separate Zone)

Lithium- oder Bleiakkumulatoren dürfen nicht zusammen mit USV-Anlagen oder Servern platziert werden; ein vollständig geschlossenes, unabhängiges Batteriefach ist eine weltweit geltende Konformitätsanforderung.

Ausstattungsstandards: Feuerbeständige Tür, Gasüberwachung, Temperaturkonstantregelung 20–25℃, Wasserstoffabluftsystem.

Räumliche Anordnung: Angrenzend an den Niederspannungs-Stromversorgungsraum für kurze Gleichstromleitungen; isoliert von Server- und Brandschutzzonen, um eine Kettenreaktion im Brandfall zu vermeiden.

Regionale Anpassung: In Hochtemperaturprojekten im Nahen Osten werden die Batterieräume mit Klimaanlagen ausgestattet, um die Lebensdauer der Batterien zu verlängern; in tropischen Regengürtelgebieten werden wasserdichte Böden und feuchtigkeitsbeständige Isolierungen installiert.

4. Unabhängige Feuerlöschzone

Es wird ein separater Lager- und Verteilungsbereich für Feuerlöschausrüstung eingerichtet, der vom IT-Ausrüstungsbereich getrennt ist und mit weltweit gängigen sauberen Feuerlöschanlagen ausgestattet ist: FM200 / IG541 Inergen-Gasfeuerlöschanlagen.

Trennwandkonstruktion: Brandschutzzone abgetrennt mit 3-stündigen feuerbeständigen Wänden, unabhängigen Druckentlastungsventilen, Rauch- und Temperatur-Doppelsensoren, die mit der DCIM-Überwachung verbunden sind.

Globaler Compliance-Vorteil: Keine Wasserschäden an Servern, erfüllt die EU-EN-, US-NFPA- und lokalen Brandschutzbestimmungen für Rechenzentren in Südostasien; unabhängige Brandschutzzonenanordnung verhindert Systemausfälle, die alle Racks betreffen.

Layout-Logik: Die Hauptfeuerlöschleitung verläuft entlang des Korridors zwischen dem Technikraum und dem Serverraum, was eine einfache Wartung ermöglicht, ohne den Rechenbereich betreten zu müssen.

5. NOC-Netzwerkbetriebs- und Überwachungsraum

Zentrale, rund um die Uhr besetzte Managementzone, physisch vom Serverraum getrennt, das Kommandozentrum des gesamten Rechenzentrums.

Kernausstattung: Große Überwachungsvideowand, integriertes DCIM-Managementsystem, Zutrittskontrollsystem, Umgebungsüberwachungssystem, Alarm-Gegensprechanlage.

Layoutvorteil: Getrennte Wärmequelle, ruhige Arbeitsumgebung für die Techniker im Dienst; Einweg-Zugangskontrolle, um zu verhindern, dass unbefugtes Personal den IT-Bereich betritt.

Globale Einheitsfunktion: Echtzeit-Verknüpfungsüberwachung von Warm-/Kaltgangtemperatur, Leistungsaufnahme, Batteriespannung, Feuersignal, Türzugangsdaten, Alarmauslösung per Knopfdruck bei allen Störungen.

Zusammenfassung der globalen universellen Layoutlogik

Wärmezone (Serverraum) im zentralen Bereich für eine bequeme Kühlung;

Die Notstromversorgungszonen (Kraftraum + Batterieraum) sind zur zentralen Energieverwaltung auf einer Seite konzentriert;

Brandschutzzone als unabhängiger Puffer zwischen Stromversorgungsbereich und Serverraum zur Sicherheitsisolation;

Der NOC-Überwachungsraum befindet sich am Eingang der gesamten Anlage und dient der umfassenden Zugangs- und Betriebsüberwachung. Dieses Zonierungsmodell eignet sich für Tier-2-, Tier-3- und Tier-4-Rechenzentren, kleine modulare Edge-Räume und private Computerräume von Unternehmen und ist mit allen gängigen Baustandards des internationalen Marktes kompatibel.

Wärmezone (Serverraum) im zentralen Bereich für eine bequeme Kühlung;

Die Notstromversorgungszonen (Kraftraum + Batterieraum) sind zur zentralen Energieverwaltung auf einer Seite konzentriert;

Brandschutzzone als unabhängiger Puffer zwischen Stromversorgungsbereich und Serverraum zur Sicherheitsisolation;

Zusammenfassung der Layoutlogik

Der NOC-Überwachungsraum befindet sich am Eingang der gesamten Anlage und dient der umfassenden Zugangs- und Betriebsüberwachung. Dieses Zonierungsmodell eignet sich für Tier-2-, Tier-3- und Tier-4-Rechenzentren, kleine modulare Edge-Räume und private Computerräume in Unternehmen..


Veröffentlichungsdatum: 18. Juni 2026